Die Geschichte der Brettspiele

Die Geschichte der Brettspiele

Wir haben bereits ausführlich über die Geschichte der Brettspiele geschrieben. Heute folgt eine Kurzfassung, weil wir den Werdegang bis zur modernen Zeit unglaublich spannend finden. Da darf man ruhig zweimal über dasselbe Thema berichten.

Brettspiele zum Zeitvertreib

Den einen konkreten Ursprung der Brettspiele gibt es nicht. Vor tausenden von Jahren entstanden erste Konzepte in verschiedenen Regionen der Welt. Als man noch keine Dauerbeschallung durch TV, Radio und Internet genoss, musste man sich anderweitig die Zeit vertreiben. Kreative Ideen wurden mit Stöcken und Steinen auf dem Boden umgesetzt. So schuf man vermutlich das chinesische Spiel „Go“. Noch älter soll das „Spiel von Ur“ sein, welches man bei Ausgrabungen im Irak fand.

Eine schnelle Verbreitung war in den frühen Jahrhunderten der Menschheitsgeschichte kaum möglich. Weshalb sich regional verschiedene Titel zu beliebten Brettspielen entwickelten. Sei es in Europa oder Asien. Interessant ist dabei, wie differenziert jede Kultur ihre Brettspiele entwickelte. Kaum vorhandenen Gemeinsamkeiten lassen sich meist nur durch die Definition eines Brettspiels erkennen. Im Zentrum stehen das Spielbrett und ein festes Regelwerk, nachdem die Spieler ihre Züge machen.

Mit den Jahren kristallisierten sich einige Klassiker heraus. Ägypten hatte sein Backgammon, China das Go, während Dame vorzugsweise in Südfrankreich gespielt wurde.

Aufgrund der fortwährenden Kämpfe um Macht und Reichtum, verwundert die strategische Ausrichtung vieler Brettspiele nicht. Somit bekämpften sie nicht nur die Langeweile, sondern schulten zugleich wichtige Fähigkeiten. Vorausschauendes Denken und Strategien entwickeln, das konnte man auch auf dem Schlachtfeld gebrauchen.

Moderne Brettspiele von heute

Heute betrachten wir sie ausschließlich zur Unterhaltung. Viele von uns sind mit „Mensch ärgere Dich nicht“ groß geworden. Aus den USA kam „Halma“ nach Europa. Das Wortsuchspiel „Scrabble“ ist auch bestens bekannt. Für Strategen gilt „Risiko“ als absoluter Klassiker und Urvater der planungsintensiven Brettspiele. Auf Reisen nehmen wir gern ein kompaktes „Vier gewinnt“ mit.

Was früher noch in reiner Handarbeit entstand, wird heute meist mit maschineller Massenproduktion kombiniert. Dahinter stehen seltener Einzelpersonen, sondern große Spieleverlage. Viele von ihnen kämpfen um begehrte Auszeichnungen wie das „Spiel des Jahres“. Dadurch lassen sich Brettspiele nämlich noch besser vermarkten.

Hier und da versucht man auch elektronische Bestandteile mit einzubringen. Doch fast immer bleibt es bei Brettspielen ohne Batterien und anderen Schnickschnack. Daran hat sich also über die Jahrhunderte hinweg nicht viel geändert. .paddingRight=“

Weitere interessante Beiträge:

Schreibe einen Kommentar